Parasiten

Mimosen können von verschiedenen Parasiten befallen werden:

Spinnmilben Einen Befall mit Spinnmilben kann man erkennen indem man die Pflanze sanft mit Wasser besprüht, wodurch dann die von den Milben erzeugten feinen Fäden sichtbar werden. Dabei sollte man die Pflanze aber nicht direkt besprühen, sondern einen Sprühnebel erzeugen der sich dann von oben auf die Pflanze legt oder die Pflanze in den Sprühnebel hineinbewegen. Beim direkten Ansprühen besteht die Gefahr die Milben wegzusprühen, wodurch man bei der Kontrolle keinen Befall entdeckt.
Um Spinnmilben zu bekämpfen hat man verschiedene Möglichkeiten. Eine ist das Einsammeln der Milben von Hand. Um eine größere Menge der Milben schnell loszuwerden, kann man die Blätter mit einem Wasserstrahl abspülen. Hat man möglichst viele der Milben entfernt, sollte man die Pflanze mit Sprühmitteln gegen Milben aus dem Gartenhandel behandeln. Diese Behandlung sollte über längere Zeit erfolgen, da es besonders schwer ist die Eier loszuwerden. Auch eine Bekämpfung mit sogenannten Raubmilben soll funktionieren. Dies dauert jedoch einige Zeit und ist nicht immer wirksam. Außerdem ist die Methode eher teuer. Hat man einen Befall mit Spinnmilben den man nicht unter Kontrolle bekommt, sollte man auch die Umgebung der Pflanze kontrollieren. Die Milben befinden sich oft nicht nur auf der Pflanze, sondern auch am Fenster oder Fensterbrett, wo sie Netze spinnen. Von dort wandern sie dann immer wieder auf die Pflanze, so dass die bloße die Kontrolle der Pflanze sinnlos ist.
Das Risiko für einen Befall mit Spinnmilben ist im Winter am größten, da die Milben warme und trockene Luft bevorzugen. Man sollte die Mimose in dieser Zeit häufiger auf möglichen Befall untersuchen.
Kochenillen Sie leben in watteartigem Material. Entfernen kann man sie mittels in Alkohol getränkter Wattestäbchen. Sollte der Befall zu stark sein um sie auf diese Weise zu entfernen kann man die Pflanze oft nur noch entsorgen.